Alles über die Adoption

Unsere Helferinnen in Spanien retten Tiere aus der Tötung und Strassentiere.

Unsere Tiere werden auf unseren Pflegestellen in Spanien sozialisiert.

Auf vielen Pflegestellen haben wir Hunde und Katzen zusammen. So können die Pupekas-Helferinnen ziemlich genau Auskunft geben wie der ungefähre Charakter eines Tieres ist. Auf diese Einschätzung im voraus können wir aber keine Gewähr geben, denn jedes Tier kann sich verändern, wenn es in eine neue Umgebung zu neuen Menschen kommt.

In den meisten Fällen wissen wir auch nicht, was das Tier vorher erlebt hat, oft haben sie schlimme Erfahrungen gemacht und manche haben darum vor ungewöhnlichen Geräuschen oder Bewegungen Angst. Mit viel Liebe und Geduld kann aber jedes von Ihnen eine neue Chance auf ein glückliches Leben bekommen.

Was die Tiere von Pupekas immer mitbringen:

    - Bluttest auf Krankheiten ( FIV + FeLV )

    - Impfung Katzenschnupfen ( Leukose wird nur gemacht, wenn nachher Freigang )

    - Kastration ( wenn das Tier genug alt ist )

    - EU- Pass

    - Hundetest / Katzentest

Die Schutzgebühr beträgt   CHF 350.-                Dies ist kein Kaufpreis!

Einerseits soll die Schutzgebühr das jeweilige Tier vor unüberlegter Adoption schützen und andererseits kann damit zumindest einen gewissen Teil der Kosten decken, die Untersuchungen, Futter und Behandlungen verursacht haben, um so auch weiter Tieren helfen zu können.

Unsere Tiere werden nach einer Vorkontrolle, inkl. Gespräch, mit einem Schutzvertrag vermittelt.

Es wird nach einiger Zeit eine Nachkontrolle stattfinden.

Gerne hätten wir von Zeit zu Zeit Fotos von ihnen im neuen Zuhause.

Denn jedes einzelne von Ihnen wächst unseren Helfern auf den Pflegestellen ans Herz und sie leiden manchmal sehr, wenn sie ihre Schützlinge abgeben, darum sollen sie sehen, wie gut sie es in der neuen Familie haben.                   Das ist ihr grösster Lohn! :-)

Gerne dürfen, bei ernsthaftem Interesse, auch weitere Fotos & Videos der Tiere angefragt werden.

Der Vermittlungsablauf

Schritt 1:  Du und Deine Familie

Du hast/Ihr habt euch entschieden und möchtet gerne einer Katze ein neues Zuhause geben?
Wunderbar, dann bist/seid Du/ihr bei uns genau richtig!

Denn mit der Adoption einer Katze bei uns gibst Du/gebt Ihr gleichzeitig einem weiteren Tier die Chance auf Rettung. Mit einer Adoption ermöglichst Du/ihr gleichzeitig einem nachfolgenden, in Not geratenem Tier, auf dessen Platz bei uns auf der Pflegestelle einziehen zu können.

Jetzt gilt es noch einiges gut zu überlegen:


Die neue Fellnase kann bis zu 20 Jahren alt werden und wird Dich/Euch somit viele Jahre begleiten.
Wenn die Fellnase älter wird kann es ggf. sein, dass sie krank wird und Deine/Eure Pflege benötigt und ev. Tierarztbesuche nötig werden, die manchmal auch sehr kostspielig sein können.


Alle in der Familie sind mit dem Zuwachs einverstanden und freuen sich schon riesig.
Keiner in der Familie hat derzeit eine Katzenhaarallergie oder ähnliches.
Falls Du/Ihr schon einen tierischen Mitbewohner hast/habt, muss gut überlegt sein, ob dieser sich mit anderen Katzen vertragen wird.


Wohnst Du/ihr zur Miete braucht es auch schon das schriftliche Einverständnis vom Vermieter, damit er sein OK nicht einfach zurücknehmen kann.


Und damit dein neuer tierischier Mitbewohner nicht bald das Schickal vieler Artgenossen teilt, sollte auch schon sichergestellt sein, was passiert wenn Du/Ihr mal in den Urlaub fahrt oder einige Zeit im Krankenhaus seid.

Hast Du/Habt Ihr auch genug Zeit für tierische Mitbewohner? Katzen gelten gemeinhin als besonders eigenständig, aber auch sie brauchen viel Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe. Wie lang müssten sie täglich allein bleiben?



Schritt 2:  Die Entscheidung ist gefallen

Du hast/Ihr habt eine Katze bei uns gesehen in die Du Dich/Ihr Euch verliebt habt?
Dann schreib/t mir gerne eine Mail. Fragen sind herzlich willkommen!

Ich sende euch dann ein unverbindliches Antragsformular, damit auch ich mir ein besseres Bild machen kann.


Schritt 3:  Wir lernen uns persönlich kennen

Keine Angst!
Mir geht es dabei nur darum Dich bzw. Euch kennenzulernen und zu schauen wie unser Schützling in Zukunft leben würde.

Wir retten unsere Tiere von der Straße, aus der Tötung, schlechter Haltung, etc., päppeln diese mühsam wieder auf und natürlich hängt unser Herz an jedem einzelnen. So ist es uns sehr wichtig, dass sie in liebevolle Hände kommen und nicht zu einem Wanderpokal werden.



Schritt 4:  Der Schutzvertrag und die Schutzgebühr

Prima, es hat alles geklappt und Du erhältst eine Zusage von mir.

Um sicher zu gehen, dass unsere Schützlinge auch weiterhin artgerecht gehalten werden, nicht an Dritte weiterverkauft und, dass die Katze noch zeitnah kastriert wird (was im Normalfall schon vor der Adoption gemacht wurde), erstellen wir einen sogenannten Schutzvertrag.


Uns liegt sehr viel an unseren vermittelten Katzen, denn wir investieren einen Großteil unserer Freizeit, viel Geld, aber vor allem aber viel Liebe in die Rettung dieser armen Seelen. Mit dem Schutzvertrag stellen wir daher sicher, dass dieses Engagement auch langfristig einen Sinn hat. Schließlich wollen wir das Tierelend verringern und somit auch noch nach Jahren sicher sein, dass es unseren Schützlingen in der Schweiz gut geht.

Wir bewahren keine Tiere vor Tod oder Elend im Ausland, um es dann hier in schlechten Verhältnissen zu sehen.

Die Schutzgebühr dient somit auch mehreren Zwecken:
Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis!
Aber ein Sprichwort sagt: „Was nichts kostet ist nichts wert!”.

Für uns haben aber alle Tiere einen Wert und wir möchten das ihr neues Zuhause auch ihr letztes bleibt. Auch möchten wir sicherstellen, dass unsere Schützlinge nicht in einem Versuchslabor landen, irgendwo weiterverkauft werden oder mit ihnen illegale Geschäfte (z.B. Welpenhandel) betrieben werden.

Zum anderen fallen bei uns natürlich im Vorfeld auch Kosten an für die tierärztliche Versorgung bis die Tiere dann auch reisefertig sind. Desweiteren haben wir Kosten vor Ort für Futter sowie Auslösungen aus der Perrera ( Tötung ) oder einfach Tierarztkosten für die Erstversorgung, weil von der Strasse/Pampas gerettet.

Die folgenden Positionen sollten dann somit wenigstens zum Teil über die Schutzgebühr abgedeckt werden:

  - Impfung Katzenschnupfen

  - Tollwutimpfung
  - Parasitenbehandlungen
  - Bluttests
  - Chip
  - Pass
  - Kastration (wenn genug alt, ansonsten wird es in der CH von uns bezahlt!)
  - Transportkosten
  - Auslösekosten Perrera
  - Futter- und Pflegekosten
  - sonstige medizinische Behandlungen, Operationen etc.

  - ggfs. Nachkontrolle bei Ankunft in der Schweiz durch schweizer Tierarzt

  - Registrierung des Chips in der Schweiz
  - usw.

Die Schutzgebühr reicht niemals um die tatsächlichen Ausgaben für ein Tier zu decken. Sie ist also ein Mindestbetrag und finanzielle Hilfe an unsere Kosten. Das Geld kommt zu 100% wieder unseren Schützlingen zugute!

 


Schritt 5:  Katzi geht auf die Reise

Wir werden vorgänging zusammen besprechen wie der Abholablauf stattfinden wird.



Schritt 6:  Wir bleiben in Kontakt

Wir sind eine kleine Pupekas Familie in der Schweiz und ich lasse nie Adoptanten im Stich!

Wir werden in Kontakt bleiben und ich werde mich wie ein Honigkuchenpferd freuen, wenn ich Fotos und Videos bekomme um diese nach Spanien zu unseren Helfern zu senden.

Das ist unser Lohn!

Danke von                  en, dass unser Fellnäschen ein fürimmer Zuhause bekommt!